OstseeSurf

surfen und kiten auf der Ostsee

Boards

Das Kernmaterial bei Surfbrettern ist Hartschaum. Die Beschichtung ist meist aus Glasfaser in Polyester- oder Epoxydharz. Bei modernen Wellenreitbrettern wird ein Kern verwendet, der in der Mitte eine heliumgefüllte Blase enthält, was das Gewicht der Surfbretter zusätzlich reduziert und den Auftrieb erhöht. Vereinzelt werden Surfbretter auch aus Balsaholz hergestellt. Diese sind, wenn zusätzlich mit einem Styroporkern versehen, leichter als herkömmliche Surfbretter.

Um die Längsstabilität zu gewährleisten, wird mittig in Längsrichtung eine dünne Sperrholzplatte eingebaut, der Stringer. Er gleicht die Lastverteilung aus, damit das Brett nicht auseinanderbricht.

Das Surfbrett, dessen Volumen sich nach dem Können und Gewicht des Sportlers richtet. Da kleinere Bretter weniger kippstabil, voluminösere dagegen weniger wendig sind, liegt das Volumen der Surfbretter meist zwischen 50 und etwa 300 Litern und wird je nach Einsatzzweck ausgewählt. Die Brettlänge liegt dabei zwischen 2,0 und 3,5 Metern, bei einer Breite von 50 bis 100 cm. Für ungeübte Sportler sollte das Surfbrett möglichst viel Volumen und damit Auftrieb haben, um besonders kippstabil zu sein.

Die Variationen der Brettformen ist seit den Anfängen um 1975 stark angestiegen – für fast jedes denkbare Einsatzgebiet wurden Bretter entwickelt. Bis Mitte der 1980er waren die Verdränger-Typen mit etwa 20 kg Gewicht und teilweise einem Kiel, ansonsten mit einem Schwert, verbreitet. Diese wurden schnell von kleinen, gleitfähigen Typen abgelöst, die nur noch etwa 7 kg Gewicht haben. Bei der Produktion haben auch hier leichte und sehr steife Materialien wie Carbon (Kohlefaser) oder Verbundstoffe wie Carbon-Kevlar Einzug gehalten.

Die bekanntesten Hersteller sind AHD, F2, Fanatic, Hifly, JP Australia, Mistral, Naish, Starboard, Tabou und Tiga. Allerdings werden fast alle Serienbretter in einem Werk der Firma Cobra in Thailand hergestellt.
Rigg

Der Mastfuß am Surfbrett ist über eine freibewegliche Verbindung – den Powerjoint – mit dem Rigg verbunden. Das Rigg besteht aus einen biegefähigen Mast, einem Gabelbaum zum Festhalten und dem Segel.

Der Mast besteht aus Glasfaserverstärkten Kunststoffen und kann zur Gewichtsersparnis mit Carbon verstärkt sein. Die Kennzahl IMCS („Indexed Mast Check System“) des Mastes bezeichnet die Masthärte und -steifigkeit und muss auf die Vorgabe des Segelherstellers abgestimmt sein. Je niedriger der Wert ist, desto weicher ist der Mast. Je nach Segel werden meist Masten von 360 cm bis 580 cm Länge verwendet. Auch der Durchmesser der Maste ist normiert.

Neben dem Standardmaß gibt es seit etwa 2000 deutlich dünnere Masten, die als „Skinny“, „Reduced Diameter Mast“ (Mast mit reduziertem Durchmesser; kurz RDM) oder „Needle-Masten“ bezeichnet werden.

Bei gleicher Steifigkeit und damit gleichem Flächenträgheitsmoment erfordert der kleinere Durchmesser eine größere Wandstärke des Masts. Dadurch ergibt sich mehr Material und auch mehr Gewicht für den „Skinny“.

Beispiel:

* „Skinny“: Mast GUN Select Wave RDM 2008: 430cm, 100% Carbon, IMCS 21, Gewicht: 1850g
* normaler Mast: Mast GUN Select 2008: 430cm, 100% Carbon, IMCS 21, Gewicht: 1480g

Der Vorteil eines RDM-Masts liegt in der besseren Anströmung des Segels. Viele Windsurfer schätzen auch das bessere “Flexverhalten” bei Freestylemanövern. Auch beim RDM-Mast muss je nach Segel den passenden Durchmesser gewählt werden.

Der Gabelbaum besteht aus Aluminium- oder Carbonholmen und dient zum Aufspannen des Segels und als Haltegriff für den Sportler. Die Länge des Gabelbaumes ist verstell- und arretierbar, um das Segel optimal abstimmen zu können.

Ein modernes Windsurfsegel besteht aus Monofilm (durchsichtige PVC-Folie), Dacron (gewebtes Polyester) und Mylar. Sensible Teile werden mit Kevlar-Gewebe verstärkt. Außerdem haben die Segel mehrere durchgehende Segellatten zur Stabilisierung des Segelprofils. Die Segelfläche liegt zwischen 1,5 m² (für Kinder) und über 12,5 m² für leistungsorientierte Surfer und richtet sich nach dem Körpergewicht, dem Können und maßgeblich der Windstärke. Aktuell unterscheidet man zwei Ausführungen:

* Camber-Segel . Diese Segel haben 1 bis 5 Kunststoffteile an den Enden der Segellatten , die sich an den Mast anschmiegen. Sie sorgen für ein starres Tragflächenprofil des Segels, das für Geschwindigkeit und Stabilität sorgt. Das geht aber zu Lasten der Manövrierbarkeit und der Handhabbarkeit des Segels. Aktuell werden Camber-Segel fast ausschließlich in größeren Segeln für Wettkämpfe eingesetzt. Die Starrheit des Segels wird außerdem durch die Anzahl an Segellatten bestimmt.
* RAF-Segel („Rotating Asymmetric Foil“) haben Segellatten, die über die Rückseite des Mastes hinaus ragen. Sie müssen bei Wenden oder Halsen auf die andere Seite des Mastes schnappen. RAF-Segel erhalten durch den Druck des Windes ein Tragflächenprofil auf der Lee-Seite. Sie können ohne Wind oder abgeriggt absolut flach sein. Diese Eigenschaft wird beim Freestyle und Waveriding sehr geschätzt.

Im Vergleich zu Camber-Segeln liefern RAF-Designs weniger Vortrieb und Stabilität, dafür sind sie in Manövern einfacher zu handhaben. Außerdem sind RAF-Segel einfacher zu aufzuriggen.

Die bekanntesten Hersteller für Segel und Riggkomponenten sind Ezzy, Gaastra, Naish Sails, Neilpryde, North Sails, Gun Sails, Severne, Hot Sails Maui und Simmer Style.

Segel

Anzüge

Wichtig sind auch Sonnenbrillen , die für gute Sicht sorgen

Östersjön är ett unikt bräckvattenhav med många ansikten. Från salta sandstränder i söder, längs myllrande skärgårdar upp till Bottenvikens älvmynningar och höga kuster. Men tillståndet för vårt gemensamma innanhav är allvarligt. Övergödning, utsläpp och överfiskning hotar det marina livet och mångfalden.